Fair Trade

Das wichtigste Ziel von Fair Trade, also dem fairen Handel, ist es, Produzent:innen ein verlässliches und angemessenes Einkommen zu sichern – auch dann, wenn Marktpreise sinken. Besonderer Wert wird dabei auf faire Entlohnung, langfristige Partnerschaften und die Vermeidung von Kinderarbeit gelegt. Darüber hinaus sollen fair gehandelte Produkte internationalen Umwelt- und Sozialstandards entsprechen.

 

Die Geschichte von Fair Trade.

Die erste Fair Trade Organisation wurde im Jahr 1946 in den USA gegründet, um verschiedene handwerklich hergestellte Produkte aus Puerto Rico zu importieren.

In den 1960er Jahren entstand schließlich die europäische Bewegung, die unter dem Motto „Trade not aid“ begann, faire Handelsbeziehungen zu Entwicklungsländern zu etablieren. Ab etwa 1980 wurden vermehrt auch landwirtschaftliche Produkte gehandelt. Zunächst Kaffee und Tee, später auch zum Beispiel Kakao, Zucker, Reis oder Gewürze.
Während in den 1990ern vor allem kleine Weltläden fair gehandelte Produkte im Sortiment hatten, gibt es Fair Trade Produkte inzwischen mit unterschiedlichen Siegeln auch in vielen Supermärkten und Discountern.

 

Fair Trade Labels.

Fair gehandelte Produkte sind heute schnell an zahlreichen Siegeln und Labels zu erkennen. Das weltweit wichtigste Fair Trade Label ist das der internationalen Dachorganisation Fairtrade Labelling Organizations International (FLO).

 

Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Gütesiegel, die sich beispielsweise auf bestimmte Länder, Unternehmen oder Produktgruppen beziehen. Dazu gehören unter anderem GOTS (Global Organic Textile Standard) für Textilien oder UTZ für Lebensmittel wie Kaffee oder Kakao.

 

Werte in Worten: Unser ekofair Glossar

Hier findest Du eine Sammlung von Worten, auf die wir in unserem Arbeitsalltag bei ekofair gestoßen sind. Die Erklärungen bauen sowohl auf wissenschaftlicher Recherche als auch unseren eigenen Ideen zu diesen Themen auf.

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