Plastikfrei

Plastikfrei zu leben gehört zu den wichtigsten Bestrebungen der Zero-Waste-Bewegung. Denn anders als etwa Papier brauchen Kunststoffe viele hundert Jahre, um von der Natur abgebaut zu werden und schaden unserem Planeten dadurch nachhaltig. Besonders die Meere sind von den immer weiter wachsenden Müllteppichen, die wir produzieren, stark betroffen.

 

Plastik als Verpackung.

Vom Joghurtbecher bis zur Tüte mit vorgeschnittenem Salat: Plastik spielt besonders in der Verpackungsindustrie noch immer eine große Rolle. Denn Kunststoffe sind leicht und lassen sich in ihren Eigenschaften nahezu beliebig beeinflussen, so dass sie flexibel eingesetzt werden können. Angesichts der wachsenden Belastung unserer Umwelt durch immer mehr Plastikmüll wird jedoch inzwischen auch auf Seiten der Industrie vermehrt nach Alternativen gesucht.

 

Mikroplastik.

Als Mikroplastik werden kleine Kunststoffteilchen mit einem Durchmesser von maximal 5 mm bezeichnet. Es kommt häufig in Kosmetikartikeln zum Einsatz, um deren Textur zu verbessern oder verschiedene Inhaltsstoffe als Emulgator besser miteinander zu verbinden. Darüber hinaus entsteht Mikroplastik auch beim Zerfall von Kunststoffprodukten.Auf diese Art gelangt Mikroplastik in die Meere und richtet dort erheblichen Schaden an – und das auch für uns Menschen. Denn über die Fische, die mehr und mehr Mikroplastik fressen, gelangen die winzigen Teilchen in die Nahrungskette. Es gibt Schätzungen, nach denen jede*r von uns durchschnittlich etwa fünf Gramm Mikroplastik in der Woche zu sich nimmt. Eine echte Gefahr für die Gesundheit. Denn Stoffe wie Bisphenol A und Weichmacher, die so in unseren Körper gelangen, können zu Unfruchtbarkeit führen und Krankheiten wie Krebs oder Adipositas hervorrufen.

 

Plastikfrei-Bewegung.

Das Bewusstsein für die Probleme, die Plastik mit sich bringt, wächst. Immer mehr Menschen verzichten darum bewusst darauf, Dinge zu konsumieren, die Plastik beinhalten oder mit Kunststoff verpackt sind.
Auch in der Politik gibt es Bestrebungen, den Plastikmüll zu reduzieren. So dürfen beispielsweise in deutschen Supermärkten ab 2022 so gut wie keine Plastiktüten mehr herausgegeben werden.

Werte in Worten: Unser ekofair Glossar

Hier findest Du eine Sammlung von Worten, auf die wir in unserem Arbeitsalltag bei ekofair gestoßen sind. Die Erklärungen bauen sowohl auf wissenschaftlicher Recherche als auch unseren eigenen Ideen zu diesen Themen auf.

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