Reparieren

Beim Thema „Müllvermeidung” denken wir schnell an Verpackungen – dabei sind es auch und gerade die Produkte selbst, die häufig zu schnell weggeworfen (und durch etwas neu Gekauftes ersetzt) werden.

 

Das Problem: unsere Wegwerf-Mentalität.

Hand aufs Herz: Wann habt ihr zuletzt einen Pullover zum Schneider gebracht oder einen defekten Toaster reparieren lassen? In unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft wird immer seltener geflickt oder gestopft und immer schneller weggeworfen.

 

Kleinigkeiten, die einen Unterschied machen.

Generell.

Nicht jeder von uns hat das passende Werkzeug und Know-how, um eine defekte Kaffeemaschine zu reparieren. In vielen Städten eröffnen darum sogenannte Repair-Cafés, in denen gemeinsam getüftelt und heile gemacht wird.

 

In der Kommunikation.

Alle zwei Jahre ein neues Handy? Wir geben zu: Angesichts der immer neuen Features klingt das verlockend. Wer aber lieber auf die Umwelt achten möchte, als immer auf dem aktuellsten technischen Stand zu sein, kann zum Beispiel auf Refurbished-Produkte zurückgreifen. Diese gebrauchten, generalüberholten und ggf. reparierten Produkte gibt es inzwischen immer häufiger.

 

Beim Anziehen.

Ein Loch im Pulli oder in der Hose ist für die meisten von uns Grund genug, ein Kleidungsstück auszusortieren – und schnell günstigen Ersatz zu kaufen. Dabei ist es häufig (trotz der Dumpingpreise im Textilmarkt) günstiger, Dinge reparieren zu lassen. (Oder selbst die Nadel in die Hand zu nehmen.)

Werte in Worten: Unser ekofair Glossar

Hier findest Du eine Sammlung von Worten, auf die wir in unserem Arbeitsalltag bei ekofair gestoßen sind. Die Erklärungen bauen sowohl auf wissenschaftlicher Recherche als auch unseren eigenen Ideen zu diesen Themen auf.

Ein bestimmtes Wort darf für Dich hier nicht fehlen? Schreib uns gerne Deine Ideen!